Die 29-Jährige hatte infolge des Sportunfalls am 10. Januar in Park City/Utah schwere Kopfverletzungen erlitten. Seitdem lag sie im Koma. Es ist ein Spendenkonto eingerichtet worden, um die horrenden Krankenhaus-Kosten zu decken.
Die Verletzungen hatte sich die Halfpipe-Weltmeisterin letzte Woche Dienstag beim Training in Park City zugezogen, als sie unglücklich auf dem Kopf gelandet war. Im Krankenhaus von Salt Lake City war sie daraufhin am folgenden Tag operiert worden. In einer Mitteilung der Familie hieß es, es sei nach einem Herzstillstand zu «schweren, irreparablen Gehirnschäden» wegen Mangels an Sauerstoff und Blut gekommen, «Sarah ist friedlich im Kreise ihrer Liebsten gestorben.» Burke war mit dem kanadischen Freestyler Rory Bushfield verheiratet.
Der Tod Burkes löste Trauer und Bestürzung in der Ski-Familie aus. «Unser Land hat einen großen Verlust erlitten», erklärte der alpine Verband Kanadas. Auch die amerikanische Skirennfahrerin Julia Mancuso hat sich bereits geäussert. «Ruhe in Frieden. Meine Gedanken und Gebete gehen an ihre Familie und Freunde», schrieb sie.
«Wir übermitteln unser tiefes Mitgefühl an die Familie von Sarah Burke, die heute in einem Krankenhaus in Salt Lake City gestorben ist», hiess es auf der Facebook-Seite des kanadischen Freestyle-Ski-Verbandes (CFSA), nachdem Familiensprecherin Iris Yen den Tod von Burke bekannt gegeben hatte.
Mittlerweile ist ein Spendenkonto eingerichtet worden, um die Krankenhaus-Kosten in Höhe von 550'000 US-Dollar zu decken. Bis Freitagnachmittag waren etwa 66'000 Dollar eingegangen. Die kanadische Tageszeitung «National Post» weist in ihrer Internetausgabe darauf hin, dass die Athleten nicht über den Verband versichert seien, wenn sie ausserhalb von Verbandswettbewerben starteten. Laut CFSA-Geschäftsführer Peter Judge ist Unterstützung angeboten worden, etwa vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK).
Burke siegte vier Mal beim Extremsportevent X-Games. Sie war maßgeblich dafür verantwortlich, dass es an Olympia 2014 im russischen Sotschi erstmals Medaillen in der Superpipe zu gewinnen geben wird.
«Ihre Organe wurden in Abstimmung mit Sarahs Wünschen gespendet, um das Leben anderer zu retten», teilte die Familie von Burke weiterhin mit. Burke wurde 29 Jahre alt.
Co-Writer: Shapi
Quelle: www.nzz.ch
Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de
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